Blumen pflanzen

Blumen pflanzen ist eigentlich nicht schwer, wenn man sich an einige Regeln hält. Werden Blumen nämlich falsch gepflanzt, wachsen sie nur schwer zu einer wahren Pracht heran oder gehen sogar ein.

Wer sich Blumen gekauft hat und diese pflanzen möchte, achtet gerade als Anfänger häufig nicht darauf, ob sie ausreichend gewässert sind. Der Wurzelballen der Blumen sollte feucht, aber nicht nass sein, bevor man die Blumen pflanzt. Ein feuchter Wurzelballen verwurzelt sich für gewöhnlich besser in der Erde und die Blumen können besser gedeihen.

Blumen pflanzt man meistens genauso tief in die Erde, wie sie in ihrem Topf gepflanzt waren. Um die Blumen pflanzen zu können, muss man also nur ein Loch in der Erde ausheben, das so tief ist, dass der Wurzelballen locker hinein passt. Dazu lockert man die Erde ein wenig auf. Auch der Wurzelballen sollte etwas aufgelockert werden. Kurz bevor man die Blumen pflanzt, sollte man ruhig etwas Wasser in das Erdloch gießen und warten, bis es versickert ist. Danach wird die Blume eingepflanzt. Um sie herum wird ein wenig Erde verteilt und diese fest angedrückt.


Einige Blumen müssen tiefer gepflanzt werden, als der Wurzelballen groß bzw. hoch ist. Dazu zählt unter anderem die Clematis. Sie sollte circa 10 cm tiefer gepflanzt werden, als sie im Topf steht.

Manche Blumen haben einen sehr hohen Nährstoffbedarf. In diesem Fall empfiehlt es sich, die Erde mit ein wenig Kompost oder Hornspäne anzureichern.

Wer verschiedene Blumen in seinem Beet pflanzen möchte, sollte darauf achten, dass die Blumen, die niedrig wachsen, in den Vordergrund gepflanzt werden und die hoch wachsenden in den Hintergrund.

Alle Blumen, die wurzelnackt, erworben werden, werden entweder im Frühjahr oder Herbst angepflanzt. Pflanzen, die im Topf gekauft wurden, darf man das ganze Jahr über pflanzen, außer wenn der Boden gefroren ist. Für Stauden gilt diese Regel jedoch nicht. Sie werden immer nur vom Frühjahr bis zum Herbst gepflanzt.

Gartenplanung

Wer sich einen Garten anlegen oder auch umgestalten möchte, sollte das vor Beginn der Arbeiten gut durchdenken. Nur so kann man sicherstellen, bei der anschließenden Gartengestaltung keine größeren Fehler zu machen. Bei der Planung des Gartens sind viele Faktoren zu berücksichtigen. Die spätere Nutzung spielt hier eine eine große Rolle und auch die Größe und der Schnitt des Gartens sind wichtig.


Den Anfang der Gartenplanung sollte eine Checkliste machen, auf der man alle Dinge aufführt, die später im Garten einen Platz finden sollen. Dazu gehören zum Beispiel Wasserelemente wie Swimmingpool, Gartenteich oder auch ein Springbrunnen. Große Objekte wie Gartenhaus, Gerätehaus oder auch eine Terrasse werden bei der Planung selten vergessen, aber gerade so kleinere wichtige Dinge wie ein Grillplatz, ein Platz für die Mülltonnen oder den Kompost werden gern vergessen.

Auch die Pflanzen für den Garten sollte man mit in die Liste aufnehmen. Hier geht es natürlich nicht um ein paar Frühblüher oder die Radieschen, aber der Standort für größere Pflanzen wie Bäume und Sträucher sollte von vornherein berücksichtigt werden. Sonst kann es passieren, dass eines Tages die so geliebte Liegewiese für das Sonnenbad im ständigen Schatten eines Baumes liegt.

Auch Hecken und bei Bedarf der Platz für einen Gemüse oder Kräutergarten sollten eingeplant werden.

Checkliste für die Gartenplanung

Wenn die Liste vollständig ist, sollte man sich einen Grundriss des Gartens aufzeichnen und dort alle Objekte von der Checkliste maßstabsgetreu einzeichnen. Wer noch keinerlei Vorstellung davon hat, wo er alles plazieren will, sollte alle Gartenobjekte aus Papier oder Pappe ausschneiden. Dann lassen sich diese auf dem Grundriss beliebig hin und her schieben, bis man die passende Lösung hat.

Wem das alles zu viel Arbeit ist, beauftragt mit der Gartengestaltung einfach einen Garten- und Landschaftsbauer. Diese professionelle Hilfe kostet aber natürlich auch einiges. Ein eingefleischter Hobbygärtner wird sich diese Arbeit daher kaum aus der hand nehmen lassen.

Na dann: Viel Spaß bei der Planung Ihres Gartens!

Mulchen

Das Mulchen ist eine von vielen Maßnahmen, die dem Hobbygärtner die Gartenpflege erleichtern. Gerade in den Herbstmonaten beginnen ja viele Gärtner damit ihre Bäume und Hecken zu schneiden, um ihren Garten für die kalte Winterzeit vorzubereiten. Nun ist auch die ideale Zeit, den Boden und die Gartenbeete mit vielen wichtigen Nährstoffen zu versorgen, damit diese im Frühjahr wieder locker sind und gut aussehen und man im Sommer wieder eine tolle Farbenpracht genießen kann. Die beste Möglichkeit, um dem Boden und den Beeten auch im Herbst und Winter ausreichend Schutz zu geben ist das Mulchen. Das Mulchen ist kinderleicht und auch schnell erledigt. Idealerweise kann man das Mulchen gleich beim Hecken pflanzen oder Beete anlegen miterledigen. So wird das Unkraut von Anfang an unterdrückt und die frisch gepflanzen Gewächse sind ideal mit Feuchtigkeit versorgt.


Mulchen hat viele Vorteile

Das Mulchen des Gartenbodens und der Beete bringt viele Vorteile um später einen wunderschönen Garten zu haben. Zum Mulchen ist der Rindenmulch sehr zu empfehlen. Wie der Name schon sagt, wird der Rindenmulch aus den Abfällen der Bäume, die in einem Sägewerk verarbeitet werden, gewonnen. Dieser Rindenmulch bewahrt beim Mulchen den Boden und die Beete davor, dass sich dort Unkraut bilden kann. Je dichter der Rindenmulch aufgetragen wird, umso besser kann er für einen geregelten Feuchtigkeitsausgleich sorgen.

Dies hat wiederum den Vorteil, dass man die Pflanzen weniger häufig gießen muss und das der Boden auch bei heißen Temperaturen immer schön feucht bleibt und nicht austrocknet. Da sich der Rindenmulch nach dem Mulchen einige Zeit später immer mehr zersetzt, bildet er außerdem einen rein natürlichen biologischen Dünger, der den Boden und die Beete mit allen Nährstoffen versorgt. Und da Rindenmulch auch eine helle Farbe hat, sieht er optisch auch noch schön aus.