Ein Vogelhaus im eigenen Garten dient Vögeln, die nicht im Süden überwintern und im gefrorenen Boden nur wenig Nahrung finden können. Auch ein Nistkasten ist eine gute Idee und von Heimwerkern oder Hobbygärtnern schnell gebaut. Verschiedene Vogelarten bevorzugen unterschiedliche Nahrung und Sitzplätze und ein Vogelhaus sollte möglichst viele Arten zufriedenstellen.
Materialien, Werkzeuge und Tipps
Neben dem Grundmaterial Holz braucht man für diese Gartenidee Schrauben, Holzleim, Schleifpapier und Imprägnierschutz, eine Holzsäge und den passenden Schraubenzieher für die Holzschrauben. Eine elektrische Stichsäge erleichtert die Sägearbeiten, ist aber kein Muss. Mit diesen Hilfsmitteln läßt sich problemlos ein Vogelhaus bauen.
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Eine Zeichnung hilft beim Errechnen der Materialmenge. Für Ungeübte empfiehlt sich ein Vogelhaus mit Spitzdach. Das Vorbohren von Schraublöchern erleichtert das Eindrehen der Schrauben und verhindert, dass das Holz reißt. Bei der Wahl des Holzes sollte bedacht werden, dass nicht zu schweres Material verwendet wird, die Bodenplatte und das Dach sollten aber aus stabilem Holz bestehen.
Die Bauanleitung
Im ersten Schritt werden Front- und Rückwand ausgesägt. Wenn das fertige Vogelhäuschen an einem Baumstamm befestigt werden soll, muss beim Aussägen der Rückwand an die Löcher gedacht werden, an denen es aufgehängt werden soll. Die Frontseite braucht eine Öffnung und beim Ausmessen der Bodenplatte kann eine Veranda eingeplant werden, die den Vögeln als Landeplatz dient.
Im nächsten Schritt werden die Kanten der Bauteile abgeschliffen. Fensteröffnungen in den Seitenwänden können mit Hilfe eines vorgebohrten Lochs ausgesägt werden. Anschließend werden die Seitenwände mit der Bodenplatte verbunden, wobei das Vorbohren der Schraublöcher das Reißen der Holzplatten verhindert. Nachdem eine Seitenwand auf die Bodenplatte geleimt wurde und der Leim angetrocknet ist, kann man die beiden Teile miteinander verschrauben. Wenn alle Seitenwände befestigt wurden, wird mit einem Vierkantholz der Dachwinkel angerissen, der bei einem Spitzdach 130 ° Grad beträgt.
Vor dem Verleimen sollten Unebenheiten mit Hobel und Schleifpapier beseitigt werden. Nachdem die Konstruktion vollständig getrocknet ist, kann mit einem Haken in der Mitte des Daches eine Aufhängemöglichkeit geschaffen werden, wenn in der Rückwand keine Löcher vorgebohrt wurden. Vor dem Aufhängen muss nun das Vogelhaus von allen Seiten mit einem Schutzanstrich versehen werden, dabei darf auch die Unterseite nicht vergessen werden. Über Nacht trocknen lassen und dann können die Vögel ihr neues Haus beziehen.