Hecken schneiden

Hecken können mitunter doch recht hoch sein, so dass man sie aus dem Stand nicht erreicht, um sie beschneiden zu können. In diesem Fall wird eine Leiter benötigt. Wer beim Hecken schneiden eine Leiter benötigt, sollte darauf achten, dass diese fest am Boden steht und nicht kippelt. Beim Heckenschnitt geht die Sicherheit vor. So sollte man während der Gartenarbeit ab und an eine Pause einlegen. Schließlich sind Heckenscheren und andere Geräte, die zum Beschneiden von Hecken dienen, oftmals recht schwer, so dass die Arme schnell müde werden oder man im Ganzen sehr müde wird. Die Arbeit mit einer Heckenschere macht sich durch das hohe Gewicht meist schnell bemerkbar.


Hecken gibt es in unterschiedlichen Formen. Dieses sollte man auch beim Beschneiden der Hecken berücksichtigen. Hecken wie der Kirschlorbeer, der Liguster oder den Lebensbaum gibt es in drei verschiedenen Formen. So gibt es freiwachsende Blütenhecken, kleine Formhecken und große Formhecken. Die freiwachsende Hecke erfreut sich bei Gartenfreunden größter Beliebtheit, vor allem bei Hobbygärtnern, die nur wenig Zeit für die Gartenarbeit haben. Freiwachsende Hecken müssen nicht regelmäßig zurückgeschnitten werden. Diese Hecken schneidet man für gewöhnlich tatsächlich nur dann, wenn es optisch erforderlich ist. So werden zum Beispiel die kahlen Stellen oder zu lange Äste geschnitten.

Die kleine Formhecke muss regelmäßig und möglichst genau in Form geschnitten werden. Viele Besitzer einer solchen Hecke geben sich viel Mühe beim Schneiden und verwenden dazu häufig sogar eine kleine Nagelschere. Die große Formhecke wird für gewöhnlich im unteren Bereich in Form eines Kegels geschnitten. Das hat den Sinn, dass alle Blätter der Hecke ausreichend Licht abbekommen. Teilweise wird die große Formhecke auch in Kastenform geschnitten. Das ist zwar relativ einfach und bequem, allerdings kann die Hecke dann im unteren Bereich nach einiger Zeit kahle Stellen bekommen.

Für das Schneiden von Hecken sollte man sich ruhig etwas mehr Zeit lassen und die Hecke Stück für Stück schneiden. Im Arbeitseifer kann es schnell passieren, dass man ein Loch in die Hecke schneidet. Wenn man über die Hecke eine Schnur spannt, ist es leichter, die Hecke in eine schöne Form zu bringen.

Blumen pflanzen

Blumen pflanzen ist eigentlich nicht schwer, wenn man sich an einige Regeln hält. Werden Blumen nämlich falsch gepflanzt, wachsen sie nur schwer zu einer wahren Pracht heran oder gehen sogar ein.

Wer sich Blumen gekauft hat und diese pflanzen möchte, achtet gerade als Anfänger häufig nicht darauf, ob sie ausreichend gewässert sind. Der Wurzelballen der Blumen sollte feucht, aber nicht nass sein, bevor man die Blumen pflanzt. Ein feuchter Wurzelballen verwurzelt sich für gewöhnlich besser in der Erde und die Blumen können besser gedeihen.

Blumen pflanzt man meistens genauso tief in die Erde, wie sie in ihrem Topf gepflanzt waren. Um die Blumen pflanzen zu können, muss man also nur ein Loch in der Erde ausheben, das so tief ist, dass der Wurzelballen locker hinein passt. Dazu lockert man die Erde ein wenig auf. Auch der Wurzelballen sollte etwas aufgelockert werden. Kurz bevor man die Blumen pflanzt, sollte man ruhig etwas Wasser in das Erdloch gießen und warten, bis es versickert ist. Danach wird die Blume eingepflanzt. Um sie herum wird ein wenig Erde verteilt und diese fest angedrückt.


Einige Blumen müssen tiefer gepflanzt werden, als der Wurzelballen groß bzw. hoch ist. Dazu zählt unter anderem die Clematis. Sie sollte circa 10 cm tiefer gepflanzt werden, als sie im Topf steht.

Manche Blumen haben einen sehr hohen Nährstoffbedarf. In diesem Fall empfiehlt es sich, die Erde mit ein wenig Kompost oder Hornspäne anzureichern.

Wer verschiedene Blumen in seinem Beet pflanzen möchte, sollte darauf achten, dass die Blumen, die niedrig wachsen, in den Vordergrund gepflanzt werden und die hoch wachsenden in den Hintergrund.

Alle Blumen, die wurzelnackt, erworben werden, werden entweder im Frühjahr oder Herbst angepflanzt. Pflanzen, die im Topf gekauft wurden, darf man das ganze Jahr über pflanzen, außer wenn der Boden gefroren ist. Für Stauden gilt diese Regel jedoch nicht. Sie werden immer nur vom Frühjahr bis zum Herbst gepflanzt.

Frisches Obst und Gemüse

Hurra, endlich ist es soweit, daß man im wahrsten Sinne des Wortes endlich die ersten Früchte seiner wochenlangen Gartenarbeit ernten kann. Diese bestand, wie wohl bei den meisten anderen Hobbygärtnern auch, aufgrund der anhaltenden Hitze in erster Linie aus der täglichen Bewässerung des Gartens. Und da wo gewässert wurde, musste natürlich auch intensiv das Unkraut bekämpft werden.


Nachdem wir im Gemüsegarten mit den Radieschen irgendwie Pech hatten (die waren allesamt holzig), haben sich die gelben und vor allem aber die grünen Zucchini in den letzten Tagen zu wahren Monstern entwickelt und können nun in allen Variationen den Speiseplan ergänzen. Am liebsten mag ich sie in Scheiben geschnitten, gewürzt und mit etwas Olivenöl angerichtet direkt vom Grill oder aus dem Backofen. Etwas Ciabattabrot dazu und die Mahlzeit ist perfekt. Es geht durchaus auch mal ohne Fleisch.

Beim Obst sieht es derzeit noch etwas Mau aus. Die Ernte der Erdbeeren ist inzwischen vorbei und der Obstgarten gibt im Moment lediglich weiße Johannisbeeren her. Aber: Vorfreude ist die schönste Freude und in naher Zukunft gibt es ja noch einiges mehr vom Baum zu pflücken.