Urlaub auf dem Balkon

Wer für ein paar Tage dem Alltag entfliehen und mal etwas entspannen möchte, muss dafür nicht unbedingt stundenlang im Flieger oder im Auto sitzen. Gerade ein Kurzurlaub auf dem heimischen Balkon oder der Terrasse kann für Erholung und Stressabbau sorgen. Dafür muss natürlich das Ambiente passen.

Mit relativ wenig Aufwand und Geld kann man aus seinem Balkon eine wahre Wellnessoase machen. Ein neuer Anstrich der Wände in warmen mediterranen Farben oder eine Wandverkleidung aus Holz oder Naturstein sorgen für eine ansprechende Grundlage. Wenn der Boden nicht mehr so ansprechend aussieht, läßt sich dieser mit Kunstrasen, PVC Bodenbelag oder Holzfliesen aus dem Baumarkt mit wenigen Handgriffen hübsch gestalten.


Grundvoraussetzung für den Urlaub auf dem Balkon sind natürlich bequeme Gartenmöbel. Holzmöbel, ein Sitzgarnitur aus Rattan oder eventuell auch eine Hängematte laden zur Erholung ein. Wenn genug Platz vorhanden ist, kann auch ein Gartentisch praktisch sein. So kann man sich in der morgendlichen Sonne das Frühstück im Balkongarten schmecken lassen.

Damit der Name Balkongarten gerechtfertigt ist, sind natürlich auch Pflanzen nötig. Besonders gut lassen sich hier Topf- und Kübelpflanzen pflegen. Sie sind sehr praktisch und lassen sich problemlos umstellen. So kann der Balkon bei Bedarf in kurzer Zeit komplett umgestaltet werden. Blumenampeln und Kletterpflanzen an Rankgittern sorgen für lebendige Wände und bieten je nach Aufstellungsort auch einen entsprechenden Sichtschutz. Achten Sie beim Kauf der Kübelpflanzen unbedingt darauf, ob diese winterhart sind oder den Winter frostfrei verbringen müssen. Bei nicht winterharten Pflanzen muss der Platz für ein entsprechendes Winterquartier vorhanden sein.

Frisches Obst und Gemüse

Hurra, endlich ist es soweit, daß man im wahrsten Sinne des Wortes endlich die ersten Früchte seiner wochenlangen Gartenarbeit ernten kann. Diese bestand, wie wohl bei den meisten anderen Hobbygärtnern auch, aufgrund der anhaltenden Hitze in erster Linie aus der täglichen Bewässerung des Gartens. Und da wo gewässert wurde, musste natürlich auch intensiv das Unkraut bekämpft werden.


Nachdem wir im Gemüsegarten mit den Radieschen irgendwie Pech hatten (die waren allesamt holzig), haben sich die gelben und vor allem aber die grünen Zucchini in den letzten Tagen zu wahren Monstern entwickelt und können nun in allen Variationen den Speiseplan ergänzen. Am liebsten mag ich sie in Scheiben geschnitten, gewürzt und mit etwas Olivenöl angerichtet direkt vom Grill oder aus dem Backofen. Etwas Ciabattabrot dazu und die Mahlzeit ist perfekt. Es geht durchaus auch mal ohne Fleisch.

Beim Obst sieht es derzeit noch etwas Mau aus. Die Ernte der Erdbeeren ist inzwischen vorbei und der Obstgarten gibt im Moment lediglich weiße Johannisbeeren her. Aber: Vorfreude ist die schönste Freude und in naher Zukunft gibt es ja noch einiges mehr vom Baum zu pflücken.

Gartenplanung

Wer sich einen Garten anlegen oder auch umgestalten möchte, sollte das vor Beginn der Arbeiten gut durchdenken. Nur so kann man sicherstellen, bei der anschließenden Gartengestaltung keine größeren Fehler zu machen. Bei der Planung des Gartens sind viele Faktoren zu berücksichtigen. Die spätere Nutzung spielt hier eine eine große Rolle und auch die Größe und der Schnitt des Gartens sind wichtig.


Den Anfang der Gartenplanung sollte eine Checkliste machen, auf der man alle Dinge aufführt, die später im Garten einen Platz finden sollen. Dazu gehören zum Beispiel Wasserelemente wie Swimmingpool, Gartenteich oder auch ein Springbrunnen. Große Objekte wie Gartenhaus, Gerätehaus oder auch eine Terrasse werden bei der Planung selten vergessen, aber gerade so kleinere wichtige Dinge wie ein Grillplatz, ein Platz für die Mülltonnen oder den Kompost werden gern vergessen.

Auch die Pflanzen für den Garten sollte man mit in die Liste aufnehmen. Hier geht es natürlich nicht um ein paar Frühblüher oder die Radieschen, aber der Standort für größere Pflanzen wie Bäume und Sträucher sollte von vornherein berücksichtigt werden. Sonst kann es passieren, dass eines Tages die so geliebte Liegewiese für das Sonnenbad im ständigen Schatten eines Baumes liegt.

Auch Hecken und bei Bedarf der Platz für einen Gemüse oder Kräutergarten sollten eingeplant werden.

Checkliste für die Gartenplanung

Wenn die Liste vollständig ist, sollte man sich einen Grundriss des Gartens aufzeichnen und dort alle Objekte von der Checkliste maßstabsgetreu einzeichnen. Wer noch keinerlei Vorstellung davon hat, wo er alles plazieren will, sollte alle Gartenobjekte aus Papier oder Pappe ausschneiden. Dann lassen sich diese auf dem Grundriss beliebig hin und her schieben, bis man die passende Lösung hat.

Wem das alles zu viel Arbeit ist, beauftragt mit der Gartengestaltung einfach einen Garten- und Landschaftsbauer. Diese professionelle Hilfe kostet aber natürlich auch einiges. Ein eingefleischter Hobbygärtner wird sich diese Arbeit daher kaum aus der hand nehmen lassen.

Na dann: Viel Spaß bei der Planung Ihres Gartens!