Blumenwiese anlegen und pflegen

Muss es denn immer ein reiner Rasen wie ein Englischer Rasen sein? Nein, in einem Garten kann man ruhig auf Blumenrabatten verzichten und stattdessen eine Blumenwiese anlegen, die für Farbe im Garten sorgt. Zudem kann eine Blumenwiese gegenüber anderen Rasenarten gewisse Vorteile bieten. Ein Englischer Rasen mag toll aussehen, wenn er gut gepflegt ist. Dafür ist dieser aber auch sehr pflegeintensiv. Die Blumenwiese hat da weniger Ansprüche und braucht dementsprechend auch weniger Pflege. Und das Beste daran ist, dass man vollständig auf das Rasenmähen verzichten kann. Eine Blumenwiese bietet außerdem diversen Insekten wie zum Beispiel Schmetterlingen eine Heimat.


Zunächst sollte man sich überlegen, wie groß die Blumenwiese werden soll. Soll sie sich über den ganzen Garten erstrecken oder nur einen Teilbereich des Gartens schmücken? Wenn Kinder die Blumenwiese zum Toben benutzen, sollten Wege durch die Blumenwiese führen. Zudem ist es durch die Wege einfacher, die Blumenwiese zu pflegen.

Sollte sich an der Stelle, an der die zukünftige Blumenwiese ausgesät werden soll, bereits eine Rasenfläche befinden, sollte man sie vorerst nicht mehr düngen. Es braucht ein wenig Geduld, bis man die Blumenwiese ansäen kann.

Der Rasen, der sich bereits an der Stelle der zukünftigen Blumenwiese befindet, sollte nur noch unregelmäßig gemäht werden. Im Herbst oder Frühjahr kann die Rasenfläche für die Blumenwiese vorbereitet werden. Hierfür sollte der Boden gut vertikutiert werden. Durch dieses Vorgehen wird der Nährstoffgehalt im Boden gesenkt. So können sich bereits Samen, die durch die Luft fliegen im Boden einnisten. Im Frühjahr wird der Rasen stellenweise entfernt. An diesen Stellen kann man dann zusätzlich noch Blumenwiesensamen aussäen, damit der Rasen dichter von Blumen und Kräutern besiedelt wird. Fünf bis 10 Gramm Saatgut pro Quadratmeter sollte man für die Blumenwiese einplanen. In den ersten sechs Wochen ist es wichtig, dass die Blumenwiese regelmäßig bewässert wird, sodass der Boden stets feucht gehalten wird. Düngen braucht man die Blumenwiese in der Regel nicht. Sie muss außerdem nicht zwingend gemäht werden. Wer sie im September einmal mäht, kann jedoch auch im nächsten Jahr mit einer dichtbewachsenen Blumenwiese rechnen.

Pflanzen düngen

Ab und an muss man Pflanzen düngen, damit sie prächtig heranwachsen. Pflanzen, die in regelmäßigen Abständen gedüngt werden, wachsen besser, blühen schöner und die Früchte treiben besser aus. Es gibt verschiedene Dünger. Hierbei wird zwischen Hauptnährstoffen und Spurenelementen unterschieden. Zu den Hauptnährstoffen zählen Phosphor, Magnesium, Calcium, Kalium, Stickstoff und Schwefel. Zu den Spurenelementen zählen Eisen, Molybdän, Bor, Zink, Mangan und Kupfer.

Wozu dienen die verschiedenen Hauptnährstoffe und Spurenelemente?
Stickstoff ist besonders wichtig für die Pflanzen. Dieser sorgt für ein gesundes Pflanzenwachstum und fördert die Bildung von Eiweißen. Wie Stickstoff ist auch Schwefel an der Bildung von Eiweißen beteiligt. Damit der Stickstoff verarbeitet werden kann, benötigen die Pflanzen Kupfer. Phosphor hilft den Pflanzen bei der Wurzelbildung und der Bildung von Blüten und Früchten. Wenn die Pflanzen nicht blühen wollen, hilft es meistens, sie mit Phosphor zu düngen. Kalium unterstützt den Wasserhaushalt und ist maßgeblich an den Stoffwechselprozessen der Pflanzen beteiligt. Calcium hilft den Pflanzen, die Haarwurzeln zu bilden, und sorgt außerdem für die Stabilität der Zellwände. Die Stabilität der Zellwände kann auch durch Bor gefördert werden. Bor ist außerdem für den Transport von Kohlehydraten notwendig. Zink wiederum ist für die Bildung der Kohlehydrate und Eiweiße verantwortlich.


Sehr wichtig ist es, dass die Pflanzen ausreichend Magnesium bekommen. Wenn kein Magnesium vorhanden ist, kann kein Chlorophyll gebildet werden. Das heißt, die Pflanzen können keine Photosynthese durchführen. Das können sie auch nicht, wenn ihnen Mangan fehlt. Wenn die Blätter gelb werden, sollte man die Pflanzen düngen. Hierzu nutzt man am besten Eisen. Ein Eisenmangel besteht für gewöhnlich immer dann, wenn sich die Blätter gelb färben. Damit der Pflanzenstoffwechsel reibungslos funktioniert, benötigen die Pflanzen Molybdän. Dieser Stoff ist auch an der Bildung von Enzymen beteiligt.

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All diese Nährstoffe müssen in der richtigen Dosis vorhanden sein, damit Pflanzen prächtig gedeihen. Wenn ihnen einer der genannten Stoffe fehlt, erkranken sie oder werden geschwächt. Dann muss man die Pflanzen düngen. Entsprechende Mittel wie mineralische Pflanzendünger sind in jedem Gartencenter erhältlich. Diese Dünger wirken zudem sehr schnell. Mangelerscheinungen bei Pflanzen werden somit praktisch sofort ausgeglichen. Mineralische Dünger müssen jedoch genau dosiert werden, da die Pflanzen sonst überdüngt werden.

Rasen pflegen

Ein schöner Garten wird noch schöner durch einen gepflegten Rasen. Um einen schönen gepflegten Rasen zu haben, kommt man allerdings nicht darum herum, ihn regelmäßig zu pflegen. Den Rasen zu pflegen ist grundsätzlich nicht allzu schwer. Hierbei gilt es jedoch zu beachten, dass es viele verschiedene Rasenarten gibt. Die einen sind relativ pflegeintensiv, die anderen etwas weniger. Die unterschiedlichen Rasenarten werden teilweise auch unterschiedlich gepflegt. So muss der eine Rasen mehr gedüngt werden und der andere weniger. Eines haben alle Rasenarten jedoch gemeinsam. Sie müssen in regelmäßigen Abständen gemäht werden. Für einige Rasenarten benötigt man einen speziellen Rasenmäher, um den Rasen pflegen zu können.


Manchmal hat man nicht so viel Glück mit seinem Rasen und er wächst einfach nicht so schön und dicht heran wie es sein sollte. In diesem Fall kann, um den Rasen pflegen zu können, sodass er dichter wächst den Rasen ab und an düngen. Der erste Düngvorgang kann im Mai vorgenommen werden. Als Dünger empfiehlt sich Kompost. Wer möchte, das sein Rasen schön dicht heran wächst, sollte ihn regelmäßig mähen. Der Rasen wird je nach Rasenart im Abstand von ein bis zwei Wochen gemäht. Wer seinen Rasen regelmäßig mäht, kann mit einem schönen gepflegten und dichten Rasen rechnen. Bei Bedarf kann der Rasen einmal monatlich mit einem Kunstdünger behandelt werden.

Für Rasenarten wie die Blumenwiese nutzt man, um den Rasen pflegen zu können nach Möglichkeit keinen Rasenmäher, sondern einen Balkenmäher oder eine Sense. Die Pflege der meisten Rasenarten beginnt im Mai. Die Blumenwiese wird jedoch erst ab Juni gemäht.

Zur Rasenpflege gehört es auch, Rasenfilz und Moos zu entfernen. Denn wo Rasenfilz und Moos wachsen, kann kein Rasen mehr wachsen. Wer seinen Rasen pflegen möchte, um ihn von Moos zu befreien, sollte zunächst einen Eisendünger verwenden. Wenn das Moos verschwunden ist, sollte man darauf achten, dass der Rasen regelmäßig gemäht wird, was das Wachstum von Moos im Großen und Ganzen verhindert.